Konzept

 Unsere Bildungs- und Erziehungsziele
Das Team des Kinderlands Pusteblume hat über einen langen Zeitraum an den Bildungs- und Erziehungszielen gearbeitet und aktualisiert diese von Zeit und Zeit. 
Wir möchten die Kinder in unserer Tageseinrichtung dabei unterstützen:
  • Freude am Sprechen, an der Entwicklung und Erweiterung von Sprache und Schrift und ihrer eigenen sprachlichen Fähigkeiten 
  • Über kreative Bewegungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten, die Grob- und Feinmotorik zu schulen
  • Natur kennen und lieben zu lernen
  • Phantasie und Kreativität zu entwickeln und ausdrücken zu können
  • Freude an Musik, gemeinsamem Singen und Musizieren zu erleben
  • Verschiedene Kunst- und Kulturformen kennenzulernen
  • Erste mathematische, technische und naturwissenschaftliche Grunderfahrungen zu sammeln

Hier eine Auswahl der in unseren Augen wichtigsten Erziehungsziele:
  • Verantwortung
  • Flexibilität
  • Respekt
  • Selbständigkeit
  • Selbstbestimmung
  • Teamfähigkeit
  • Individualität
  • Ehrlichkeit
  • Hilfsbereitschaft
  • Toleranz
  • Authentizität und
  • Empathie
Alle Details unseres Betreuungskonzeptes finden Sie hier

Inklusion
Gemeinsam verschieden und einzigartig zu sein, beschreibt die inklusive Haltung unserer Kindertageseinrichtung. Wir sprechen nicht mehr von einer integrativen Pädagogik, sondern von einer inklusiven. Währen der Integrationspädagogik einzelne oder mehrere Menschen in eine Gruppe anderer integriert werden, zeigt die Inklusionspädagogik die Anerkennung und Wertschätzung von Vielfalt (Diversität). Wir verstehen unter Inklusion, dass jeder Mensch als etwas Besonderes angesehen wird und somit niemand integriert werden muss. Vielmehr geht es uns darum, die Rahmenbedingungen für alle so anzupassen, dass sich eine Gruppe von Kindern mit all ihren Individualitäten und Besonderheiten im Kinderland Pusteblume wertgeschätzt und wohlfühlen kann.
Umsetzung
Bei der Umsetzung der aufgeführten Bildungs- und Erziehungsziele gehen wir auf die Einzigartigkeit, die eigene Persönlichkeit und die Bedürfnisse eines jeden Kindes ein. Kinder sind für uns staunende, forschende Menschen, die mit all ihren Facetten wahrgenommen, verstanden und geliebt werden müssen. Individuelle Interessen und Fähigkeiten werden beobachtet und gefördert. Die Beobachtungen fließen dann z. B. in Elterngespräche, Portfolios oder Teamgespräche mit ein.
 
Altersgerechte Angebote zu den oben angeführten Bildungszielen fördern die sprachliche, gestalterische und musikalische Entwicklung. Sie wechseln sich ab mit freiem Spiel, bei dem die Kinder sich ganz nach persönlichen Prioritäten beschäftigen.
Angebote finden sowohl in altershomogenen als auch in -heterogenen Gruppen statt. Den Kleinkindern soll ein unkomplizierter Übergang in den Kindergarten ermöglicht und die größeren Kinder sollen auf die Anforderungen der Schule vorbereitet werden.

Eine Hauptaufgabe der ErzieherInnen sehen wir darin, den Kindern Sicherheit, Anerkennung, Nähe und Wärme zu geben. Ein fester Tagesrhythmus mit einem Morgenkreis, gemeinsamen Mahlzeiten und Beschäftigungszeiten spielt dabei eine wichtige Rolle.

Die individuellen Entwicklungsprozesse der Kinder werden dokumentiert und fördernd unterstützt. Im Team erarbeiten die ErzieherInnen Rahmen- und Schwerpunktthemen, die sich an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder orientieren, sowohl in Hinblick auf individuelle als auch im Bereich der Bedürfnisse der Gesamtgruppe.

Projekttage, Kinder- und Familienfeste etc. werden u. a. im Team geplant. Bei der Umsetzung solcher besonderen Tage oder Feste, werden sowohl die Kinder als auch die Eltern mit einbezogen. Die Zusammenarbeit und der stetige Austausch mit den Eltern durch regelmäßige Elternabende und Einzelgesprächsangebote bilden das Fundament für das Erreichen unserer Bildungsziele. 
Qualität
Die Gestaltung und Ausstattung der Kindertagesstätte orientiert sich an den festgelegten pädagogischen Leitsätzen sowie dem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindergärten (siehe auch Link in der Rubrik „Kooperation“) und ist somit ein Grundstein der täglichen pädagogischen Arbeit. Dabei ist die Balance zwischen gezieltem Angebot und der Integration von Alltagsthemen sehr wichtig.

Wichtiger Gradmesser ist zudem die Zufriedenheit der Kinder, der Eltern und der ErzieherInnen. Fortlaufende Beobachtung und Dokumentation sowie regelmäßige Bedarfsanalysen dienen der Qualitätssicherung und immerwährenden -verbesserung.

Die pädagogische Qualität wird durch regelmäßige Fortbildungen weiterentwickelt. In kooperativer Atmosphäre soll eine rege Kommunikation zwischen Eltern und ErzieherInnen gewährleitet werden.

Das Verhalten der Kinder wird ständig durch die Erzieherinnen beobachtet und erläutert, die Arbeit der Mitarbeiter analysiert, um Schwächen frühzeitig zu erkennen und deren Ursachen zu ergründen. MitarbeiterInnen und Eltern wird stets die Möglichkeit gegeben, (auch anonym) Verbesserungsvorschläge einzubringen. Als Träger sind wir uns unserer Verantwortung bewusst und bringen ebenfalls die Bereitschaft mit, uns weiterzubilden. Dazu findet ein reger Austausch mit dem Dachverband der Stuttgarter Eltern-Kind-Gruppen e.V. statt.
Kooperation
Im Mittelpunkt steht der Orientierungsplan für Baden-Württemberg (http://www.kindergaerten-bw.de/Orientierungsplan), in dem der Kooperation von Kindertageseinrichtung und Grundschule ein wichtiger Stellenwert beigemessen wird. Kita und Grundschule haben gemeinsame pädagogische Grundlagen:
  • Die Förderung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes, seiner Selbsttätigkeit und Selbständigkeit, insbesondere auch in Hinblick auf den Aufbau tragfähiger sozialer Beziehungen.

  • Der Übergang von der Kita zur Grundschule soll fließend sein und keinen Bruch bedeuten. Die Kinder sollen in der Kita auf die Schule vorbereitet werden und die Schule als selbstverständliche Fortsetzung der Kita ansehen. Dafür ist eine frühzeitige und vertrauensvolle Kooperation zwischen ErzieherInnen, LehrerIn und Eltern notwendig.

  • Wir sind uns unserer Verantwortung der Netzwerkarbeit im Sozialraum der Kindertagesstätte bewusst und leisten daher einen großen Beitrag an der Kooperation zwischen verschiedenen Institutionen (u. a. Jugendamt, Dachverband, Gesundheitsamt, ForstBW, Schulen, Beratungsstellen aber auch zu den Familien der Kita, zu Büchereien und Theatern u.v.m.).
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